Glück auf und willkommen bei Max Schmidt Silbergrube, einem Traditionsunternehmen im Bereich der keramischen Rohstoffe, Aufbereitungstechnik und Dienstleistung.

Unternehmensphilosophie

Unsere Unternehmensphilosophie ist es, durch Fleiß und Einsatz Leistung und Erfolg zu erreichen. Dieser Erfolg bringt allen Beteiligten angemessenen Lohn und Nutzen.

Die Loyalität gegenüber unseren Mitarbeitern, Kunden und Geschäftsfreunden ist für uns eine verpflichtende Grundeinstellung. Diese Loyalität räumt Zweifel an der Berechtigung des Handels aus, erhöht die Leistungsbereitschaft und schafft Freundschaften. Der behutsame Umgang mit Kritik und die Freigiebigkeit mit Lob wirken aufbauend und motivierend, zugleich werden auch persönliche Verletzungen verhindert.

Unternehmensgeschichte

Max Schmidt, der Großvater und Urgroßvater der heutigen Firmeninhaber, verschrieb sein berufliches Leben von Jugend an den keramischen Rohstoffen und dem Bergbau.

Im Jahre 1938 gründete er das Feldspatwerk „Silbergrube“ in Waidhaus, eine Pionierleistung, die mittlerweile in der vierten Familiengeneration Bestand hat. Drei Enkel und ein Urenkel des Firmengründers Max Schmidt sind heute die Gesellschafter des Unternehmens. Die beiden Enkel Gertraud Merbach und Dr. Dieter Schmidt führen als Geschäftsführer das Unternehmen. Die Assistenz der Geschäftsleitung ist hierbei mit dem Juristen Sebastian Merbach besetzt.

In der über 65-jährigen Geschichte des Unternehmens wurde bewusst Wert darauf gelegt, ein überschaubarer Familienbetrieb zu bleiben, denn darin wird eine positive Entwicklungsmöglichkeit im Sinne von Flexibilität, Produktivität und Qualität gesehen.

In den ersten 20 Jahren wurde der Feldspatabbau bis zu einer Tiefe von 60 m ausschließlich im Untertagebau betrieben. 1947 brannte die Schachtanlage völlig aus, 1954 wurde ein neuer 40 m tiefer Schacht in Betrieb genommen. Heute wird der Rohstoff im Tagebau gewonnen, was eine weiträumige und selektive Erschließung der Lagerstätte ermöglicht und somit ein hohes Qualitätsniveau sicherstellt. Aus dem mittlerweile 150.000 m² umfassenden Tagebau werden jährlich 50.000 to Feldspat gefördert und der weiteren Aufbereitung zugeführt.

Für die Aufbereitung steht eine Brecheranlage zur Verfügung, die im Laufe der Jahre immer wieder erweitert wurde und Körnungen zwischen 0 und 10 mm erzeugt. Für Kunden mit einer werkseigenen Mahlanlage kann jedoch gemäß Kundenwunsch auch jede andere Körnung produziert werden.

Zwischen 1954 und 1960 entstanden die ersten Mühlen-Sichteranlagen, die dann 1990 auf die doppelte Kapazität erweitert und 2000 grundlegend modernisiert wurden, wodurch heute Mahlfeinheiten zwischen 20 µm und 100 µm ermöglicht werden.

Die Lagerstätte wird regelmäßig durch Neuaufschlüsse erweitert, so dass neben einem intensiveren Abbau auch eine verbesserte Sortierung im Sinne einer Qualitätsverbesserung möglich wird. Gleichzeitig werden an bereits ausgebeuteten Teilen der Lagerstätten Rekultivierungsmaßnahmen eingeleitet.

Seit 1998 bietet die Firma Max Schmidt ihre langjährige Erfahrung in der Aufbereitung von keramischen Rohstoffen auch für fremde Materialien an. Insbesondere eine spezielle Körnungsanlage für Kornverteilungen von 100 µm bis in den Millimeterbereich rundet hierbei die Möglichkeiten ab.

Feldspat

Die keramische Industrie in Deutschland kann nur auf wenige einheimische Feldspatvorkommen zurückgreifen, von denen die „Silbergrube“ eine bedeutende Position einnimmt.

Beim Feldspat „Silbergrube“ handelt es sich um ein sogenanntes aplitisches Vorkommen, d.h. es liegen feinkörnige Quarz-Feldspat-Verwachsungen vor, die sehr homogen ausgebildet sind. Der Feldspat hat eine ideale Zusammensetzung von ⅓ Kalifeldspat (KAISi 3O 8) und ⅔ Natronfeldspat (NaAISi 3O 8) bei einem Gesamtfeldspatgehalt von ca. 62 %.

Ein wichtiges Merkmal des Feldspates „Silbergrube“ ist der in ihm enthaltene naturgebundene, kristalline Quarz, wodurch die mechanische Festigkeit und chemische Beständigkeit der keramischen Produkte erhöht wird.

Das frühschmelzende Flussmittel Feldspat ist dichtbrennend, weder blasig noch porös. Seine chemische und mineralogische Zusammensetzung wird vor allem den Anforderungen in der Wand- und Bodenfliesenproduktion sowie der Bau- und Sanitärkeramik gerecht, da die Flussmittelwirkung nicht zu aggressiv ist, sondern durch die Feldspatzugabe eine hochviskose Schmelzphase erreicht wird, die die Standfestigkeit des Scherbens während des Brandes nicht gefährdet.

Chemische Analyse Feldspat

Der Feldspat „Silbergrube“ wird in Bezug auf Körnungen, Mahlfeinheiten und Siebrückstände nach Kundenwunsch aufbereitet und geliefert.

Um den Bestand des Vorkommens „Silbergrube“ zu sichern, werden laufend umfangreiche Prospektionen durchgeführt. Die Bohrergebnisse und zahlreiche mineralogische, chemische sowie physikalische Untersuchungen stellen sicher, dass der Feldspat der „Silbergrube“ langfristig mit konstant hoher Qualität verfügbar sein wird. Die umfangreiche Lagerhaltung in Hallen und Silos ermöglicht hierbei kurze Lieferzeiten. Der Versand des Feldspates erfolgt lose geschüttet, in Silo-Lkws, in Säcken oder in Big Bags entsprechend dem Kundenwunsch.

Hartstoffkomponenten

In Zusammenarbeit mit unseren Kunden wurden Hartstoffkomponenten entwickelt, die aus Feldspat „Silbergrube“, Quarz und Sanitärscherben bestehen. Die prozentuale Zusammensetzung erfolgt hierbei nach Kundenwunsch. Durch einen intensiven Mischvorgang und den Einsatz unterschiedlicher Korngrößen der verwendeten Komponenten wird hierbei ein homogenes Mahlprodukt gewährleistet.

Der Einsatz der Hartstoffkomponenten bietet unseren Kunden folgende Vorteile:
Bezug einer Komponente anstelle von mehreren Rohstoffen.

Die chemische Zusammensetzung der Hartstoffkomponente zeigt folgende beispielhafte Analyse:

Chemische Analyse Hartstoffkomponenten

Neben Hartstoffkomponenten mit der obigen chemischen Zusammensetzung bieten wir auch Hartstoffkomponenten ohne Feldspat, z.B. aus Schamotte, Quarz und Sanitärscherben gemäß Kundenspezifikation an.

Lohnaufbereitung

Unser Geschäftsbereich „Aufbereitung“ bietet die Hartzerkleinerung (Brechen, Körnen, Sieben, Mischen und Mahlen) von folgenden Materialien im Kundenauftrag an:

Für Feinheiten zwischen 20 µm und 100 µm stehen Trommelmühlen mit Hochleistungswindsichtern zur Verfügung. Die Trommelmühlen sind entsprechend dem Mahlgut mit Aluminiumoxid oder Silex ausgekleidet, um eine eisenfreie Mahlung zu gewährleisten.

Kornverteilungen von 100 µm bis in den Millimeterbereich werden mit speziellen Brechern und Sizern erzeugt. Das eingesetzte Zerkleinerungsaggregat bricht die aufgegebenen Materialien im Gutbett, d.h. die Berührungsflächen beim Brechvorgang bestehen aus dem zu zerkleinernden Werkstoff. Diese Gutbettzerkleinerung bietet hinsichtlich des Metallabriebs eine hohe Überlegenheit, weil hierbei Korn auf Korn prallt und das Mahlgut somit nicht mit sonstigen Maschinenteilen in Berührung kommt, wodurch ein eisenfreier Brechvorgang sichergestellt wird. Die beim Brechen eingebrachte Energie ist elektronisch regelbar. Dadurch kann die Korngrößenverteilung in Richtung grob oder fein verschoben werden und eine Korngrößenverteilung gemäß den Kundenspezifikationen realisiert werden. Außerdem bietet die eingesetzte Anlage den Vorteil, dass ein angenähert kubisches Korn erzeugt wird.

Der Versand der aufbereiteten Materialien erfolgt in Säcken, Big Bags oder in Silo-Lkws entsprechend dem Kundenwunsch.

Qualitätssicherung

Es ist unser Ziel, den zunehmend wachsenden Ansprüchen unserer Kunden ohne Einschränkungen gerecht zu werden und zwar im Sinne einer stabilen Qualität, verbunden mit absoluter Zuverlässigkeit bezüglich Liefermenge und Liefertermin.

Dementsprechend werden mit unseren Kunden und Lieferanten Qualitätssicherungsvereinbarungen getroffen.

Im betriebseigenen Labor werden Eingangs-, Fertigungs- und Endkontrollen durch unsere erfahrenen und geschulten Mitarbeiter durchgeführt. Hierzu gehören:

In Zusammenarbeit mit Facheinrichtungen von Industrie und Hochschulen erfolgen laufend chemische und physikalische Untersuchungen, um das hohe Qualitätsniveau sicherzustellen. Selbstverständlich stellen wir unser langjähriges Know-how auch für kundenspezifische Probleme zur Verfügung. Dem regen fachlichen Gedanken- und Erfahrungsaustausch mit dem Kunden kommt ein hoher Stellenwert zu.

Kontakt

Firma Max Schmidt Feldspatwerk »Silbergrube« GmbH & Co. KG
Postfach 6
D-92726 Waidhaus

Telefon +49 (9652) 230
Telefax +49 (9652) 1532
Email silbergrube@t-online.de

Unsere Büromitarbeiter Frau Balk, Frau Woppmann und Herr Grötsch vermitteln Ihnen gerne den zuständigen Gesprächspartner.

Impressum

© Copyright 2004

Max Schmidt Feldspatwerk GmbH & Co. KG
Waidhaus, Deutschland

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